• Triggerpunkte Massagegerät

Wieso das Backrelease?

Der Therapeut in der Praxis

Ich arbeite seit zehn Jahren als Physiotherapeutin in einer Praxis mit dem Schwerpunkt Orthopädie, Chirurgie und Sportphysiotherapie. Täglich habe ich mit Patienten zu tun, die unter Schmerzen und Bewegungseinschränkungen leiden, wodurch ihre Leistungsfähigkeit und Lebensqualitäteingeschränkt sind.

In meiner Therapie setze ich alles daran, diese Beschwerden zu lindern und zu beseitigen. Doch die Umstände des Arbeitsalltages erschweren das. In der Realität sieht es so aus, dass ein Patient zwei mal pro Woche eine zwanzigminütige Behandlung bekommt. Den Rest der Zeit ist er auf sich allein gestellt. Dadurch ist es unerlässlich geworden, den Patienten aktiv mit in die Behandlung einzubeziehen und ihm durch ein Hausaufgabenprogramm Übungen mit nach Hause zu geben.

 

Der Patient zu Hause

Die wichtigsten Kriterien für das selbstständige Üben ist, dass die Aufgaben leicht verständlich und gut umsetzbar sind. Ich habe es schon oft erlebt, dass Übungen nicht gemacht wurden, weil sie zu kompliziert waren und die exakte Ausführung vergessen wurde. Oder es fanden sich zu Hause doch nicht die passenden Utensilien, um die Aufgaben auszuführen. Das führt nicht nur zu Frustration, sondern bringt den Patienten keinen Schritt weiter. Eine weitere Erfahrung ist, dass manche Menschen wiederum täglich intensiv kräftigen, dehnen und sonstiges machen, doch auch hier bleibt der Erfolg aus. In diesem Fall liegt es meistens daran, dass die Übungen nicht zielgerichtet sind. Viel hilft eben nicht immer viel.

 

Wo kommen die Schmerzen her?

Durch Fehlhaltungen, Überbelastungen und Bewegungsmangel können Verhärtungen und Verklebungen im Fasziengewebe entstehen. Faszien, oder auch Bindegewebe, umgeben wie ein Spinnennetz unsere gesamten Muskeln, Knochen und Organe. Sie sind entscheidend für Kraftübertragung und Koordination.

Wenn durch Verklebungen die Elastizität der Faszien eingeschränkt wird, entstehen Bewegungseinschränkungen und Schmerzen. Dadurch können sich zusätzliche Triggerpunkte bilden. Myofasziale Triggerpunkte sind Stellen innerhalb eines verspannten Muskelbündels eines Skelettmuskels oder seiner Faszie. Diese zeichnen sich durch Druckschmerz und den sogenannten Übertragungsschmerz (Referred Pain) aus.
(Source: www.triggerpunkt-akademie.de)

 

Wie sieht effektive Behandlung aus?

Um in kurzer Zeit den größtmöglichen Effekt zu erzielen ist Self Myofascial Release (SMR) hervorragend geeignet. Mit dieser Methode bekommt jeder, egal ob Sportler oder Bewegungsmuffel, die Möglichkeit und das Wissen, sich selbstständig zu behandeln und von Schmerzen zu befreien.

Dabei werden zielgerichtet genau die Bereiche bearbeitet, die für das Problem verantwortlich sind. Das ist sowohl der Schmerzbereich selbst, als auch entferntere Partien, welche funktionell mit dem Problem zusammenhängen. Die Behandlung soll möglichst punktuell stattfinden.

Gerade im Schulter- und Rückenbereich kommt die Faszienrolle beispielsweise schnell an ihre Grenzen. Eigenständig ist es aber schwierig an diese Stellen heran zu kommen und den notwendigen Druck aufzubauen. Denn nur wenn der Reiz intensiv genug ist, kann auch eine Wirkung erzielt werden.

Es ist wichtig zu verstehen, dass man zunächst einen weiteren Schmerz auslösen muss, um den ursprünglichen anschließend zu beseitigen. Die Behandlung ist also durchaus unangenehm. Doch genau auf diesen Reiz reagiert der Körper mit einer Tonussenkung. Dadurch gelangt das Fasziennetz zu einer besseren Verschiebbarkeit zurück und die Beschwerden werden gelindert.

 

Das Backrelease immer einsatzbereit

Durch das Backrelease ist es jederzeit möglich, sich selbst effektiv zu behandeln. Die Anwendung ist einfach und klar verständlich. Dank des langen Hebels ist es problemlos möglich an die Stellen im Rückenbereich zu gelangen, die sonst nur schwer selbstständig zu behandeln sind.

Die verschiedenen Aufsätze ermöglichen eine Steigerung der Intensität, ohne dass mehr Kraft aufgewendet werden muss. Die Arbeit des Therapeuten kann auf diese Weise hervorragend ergänzt und zu Hause fortgeführt werden. Da man das Selbst-Massage-Gerät problemlos auseinander bauen kann, lässt es sich optimal auf jede kleinere oder größere Reise mitnehmen. Es gibt also keine Ausreden mehr, warum man die Behandlung nicht durchführen konnte.

Egal wann – egal wo. Du hast deinen Therapeuten überall dabei!

Ariane, Physiotherapeutin seit zehn Jahren

2018-04-27T12:48:31+00:00