Wie ich meine Muskelschmerzen in den Griff bekam

Sport im Focus

Die unendlichen verschiedenen Möglichkeiten mich körperlich zu bewegen, Sportarten auszuüben und die Natur mit ihren Elementen zu erleben, lässt bei mir ein Freiheitsgefühl entstehen, welches eine zentrale Rolle in meinem Leben spielt.

Durch meinen Bewegungsdrang habe ich schon von Kindesbeinen an leidenschaftlich Sport betrieben. Vor allem die Gleitsportarten zogen mich in ihren Bann. Snowboarden, Skifahren, Kitesurfen und Wellenreiten sind nach wie vor einige meiner Lieblings Freizeitbeschäftigungen.

Durch einige Sportverletzungen waren bei mir selbst chronische Muskelschmerzen entstanden. Ein dumpfer, mehr oder weniger immer vorhandener Schmerz begleitete mein Leben. Meine Hauptproblemzonen waren die Hüftgelenke, sowie der Lendenwirbelbereich und die Brustwirbelsäule mit den umliegenden Muskelgruppen. Mit 33 Jahren war meine Lebensqualität durch diesen Umstand sehr beeinträchtigt, meine Leistungsfähigkeit gemindert und meine Stimmung getrübt.

Musste ich mich mit diesem Zustand abfinden? Würden die Schmerzen, so plötzlich sie aufgetaucht waren, auch wieder vergehen? Würde sich der Zustand verschlimmern oder gab es möglicherweise eine simple Lösung für mein Problem?

Mein Körper kommunizierte auf unmissverständliche Art, dass ich etwas verändern musste.

Krise, Durchbruch, Neuland

Es war ein Auf und Ab mit meinen Beschwerden. Mal ging es mir besser, mal schlechter. Eines Tages, als meine Hüfte wieder schmerzte, beschloss ich, mir eine hohe Dosis an Behandlungen zu gönnen.

Mein intuitiver Gedanke bestätigte sich. Dank der sich wiederholenden drei bis vier Behandlungen pro Woche von Osteopathie und medizinischer Massage, auf die ich gut anzusprechen schien, verbesserte sich mein Zustand erheblich.

Parallel dazu entstand aber auch der Gedanke oder das Gefühl einer Abhängigkeit von diesen Behandlungen.

Der Wunsch, mich selber behandeln zu können, wurde immer stärker und steigerte mein bereits vorhandenes Interesse an Methoden zur Selbsthilfe.

Ich fragte jeden Therapeuten den ich besuchte, wie ich selber an mir arbeiten könnte. Die Thematik der Selbstmassage in Zusammenhang mit Faszien und Triggerpunkten, welche die Verursacher der Muskelschmerzen sein könnten, wurde mir ans Herz gelegt.

Was sind Faszien? Und Triggerpunkte?

Zum eigenen Spezialisten werden

So begann ich, mich intensiver mit Selbstmassage Techniken zu beschäftigen und kaufte mir die ersten Hilfsmittel, eine Faszienrolle und einen Massageball.

Umso geübter ich mit der Selbstbehandlung wurde, desto beachtlicher und größer waren meine Erfolge. Das motivierte mich stets zum Weitermachen.

Mit viel Zeit und Übung wurde ich so zu meinem eigenen Spezialisten, lernte meinen Körper immer besser kennen und fand heraus, wo sich die empfindlichen Punkte befanden.

Faszienrolle, Massgeball
Triggerpunkt Massagegerät

Meine persönliche Lösung

Meine Lösung lag somit in der Behandlung von Triggerpunkten, auch bezeichnet als myofasziale Triggerpunkte oder Muskelknoten, die man massiert – Self Myofascial Release.

“Eine übererregbare Stelle innerhalb eines verspannten Muskelbündels in einem Skelettmuskel oder in der Faszie des Muskels, die druckschmerzhaft ist – und charakteristischen Übertragungsschmerz („referred pain“) erzeugen kann „

Quelle: http://www.triggerpunkt-akademie.de

Um myofasziale Triggerpunkte selber zu behandeln und aufzulösen, brauchst du Hilfsmittel, um die unzugänglichen Körperstellen zu erreichen. Vor allem bei Rückenschmerzen wirst du daran nicht vorbei kommen.

Mit dem Backrelease habe ich mir mein eigenes Massagegerät gebaut. Entstanden ist ein hochwertiges Naturprodukt, gefertigt aus Hartholz, geölt mit natürlichem Öl und somit physiologisch unbedenklich.

Die Kombination der Anwendungsgebiete und die Möglichkeit der Portabilität erstaunen mich selber immer wieder.

Die Selbstbehandlung von Faszien und Triggerpunkten war schlussendlich die maßgebende Komponente, die zu meinem Erfolg beigetragen hat. Unter den ausprobierten Selbsthilfe-Methoden gab es einige, die zu einer spürbaren Verbesserung meiner Lebensqualität geführt haben und ein Teil meines Lebens geworden sind. Dazu gehören Stretching, Yoga, funktionelles Training, gesunde Ernährung und Atemübungen (Bauchatmung).

So könnte sich der Prozess bei dir abspielen !

An dieser Stelle soll erwähnt sein, dass Schmerzen Symptome sind, deren Ursachen vielfältiger und individueller Natur sein können. Die Medizin ist, wie jede Wissenschaft, einer ständigen Entwicklungen unterworfen, insbesondere was Behandlung und Therapie anbelangt.

By |2019-01-26T21:58:56+02:00Juni 17th, 2017|